Letzte Aktualisierung: 28.02.2018
Operative Entfernung eines gutartigen Tumors der Gebärmutter (Myom)

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MYOME DER GEBÄRMUTTER


Synonyme: Gebärmuttergeschwulst

Was ist ein Myom?

Ein Myom ist ein gutartiges Geschwulst ausgehend von Muskelzellen der Gebärmutter. Es ist nicht gefährlich, kann jedoch (in Abhängigkeit seiner Größe) die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Betroffen sind Frauen im geschlechtsreifen Alter, meist zwischen dem 35. und 50. Lebensjahr.

Ursachen für ein Myom

Ein Myom entwickelt sich aus normalen Muskelzellen. Die genauen Gründe für diese Entwicklung sind nicht bekannt, jedoch scheinen genetische Faktoren eine Rolle zu spielen. Myome werden auch als hormonabhängige Tumore bezeichnet, da sie in Entstehung und Wachstum durch das weibliche Geschlechtshormon Östrogen stimuliert werden.

Erscheinungsbild bzw. Symptome eines Myoms

Ein Myom wächst oftmals unbemerkt und verursacht keine Beschwerden. Häufige Hinweise auf ein Myom sind ausgeprägte Zyklusstörungen mit starken, lang anhaltenden und schmerzhaften Monatsblutungen sowie vermehrte Zwischenblutungen. Je nach Größe und Lage des Myoms kann es auch zu Beschwerden der benachbarten Organe kommen (z. B. Störungen beim Wasserlassen, Verstopfung, Missempfinden beim Geschlechtsverkehr).

Diagnose Myom

Die Diagnose stellt der Facharzt für Frauenheilkunde in der gynäkologischen Untersuchung. Größere Myome können bereits durch Tasten festgestellt werden, kleinere werden durch eine Ultraschalluntersuchung der Scheide sichtbar gemacht.

Behandlung eines Myoms

Ein Myom muss in der Regel erst dann behandelt werden, wenn es Beschwerden verursacht. Die Behandlung kann entweder medikamentös oder chirurgisch erfolgen. Die Wahl der geeigneten Behandlungsmethode richtet sich zum einen nach Lage und Größe des Myoms, zum anderen auch nach dem Alter sowie der Familienplanung der Patientin. Wenn möglich, werden operative Eingriffe heutzutage minimal-invasiv unter Erhalt der Gebärmutter durchgeführt.

Genesungsverlauf nach einer Myom Operation

Nach einer operativen Myom-Entfernung muss mit einer Arbeitsunfähigkeit von ein bis zwei Wochen gerechnet werden.
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