Letzte Aktualisierung: 02.06.2016
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NASE


Schlüsselwörter: Nasengerüst, Nasennebenhöhlen, Nasenscheidewand, Nasenskelett, Riechorgan, Sinnesorgan

Wie ist die Nase aufgebaut?

Die Nase ist eines unserer fünf Sinnesorgane und ist aus Knorpel und Knochen aufgebaut. Sie wird in eine äußere und in eine innere Nase unterteilt.
Die äußere Nase besteht aus dem Nasengerüst. Dieses wird vom Nasenskelett, der knöchernen Grundlage der Nase und dem flexiblen Nasenknorpel gebildet. Der Knorpelaufbau des vorderen Nasenteils vermindert die Bruchgefahr der Nase. Über diesem Gerüst liegt ein Weichteilmantel aus Haut, Muskeln und Bindegewebe.

Die innere Nase wird durch die Nasenscheidewand in zwei annähernd gleich große Seiten geteilt.
Jede Seite hat einen Nasenvorhof und eine Nasenhöhle.
Der Nasenvorhof beginnt an den von außen zu sehenden Nasenlöchern und endet in der Nasenhöhle. Er ist mit Nasenhaaren ausgekleidet, die einen Schutz gegen das Eindringen von Fremdkörpern von außen darstellen.

Die Nasenhöhle ist ein dreieckiger Hohlraum. Von ihren seitlichen Wänden ragen hakenartig drei dünne Knochenplatten in die Nasenhöhle hinein. Diese mit Schleimhaut überzogenen Knochenplatten werden Nasenmuscheln genannt. In den Nasenmuscheln liegen die Öffnungen zu den Nasennebenhöhlen sowie die Mündung des Tränennasenganges.

Die Nasennebenhöhlen sind luftgefüllte Hohlräume, die als Aussackungen der Nasenhöhle in den angrenzenden Schädelknochen hineinragen. Sie vermindern das Gewicht des knöchernen Schädels, dienen aber auch als Resonanzraum für die Stimme. Über Öffnungen stehen die beiden Nasenhöhlen mit dem Nasenrachenraum in Verbindung.
Unter dem Dach der Nasenhöhle, sowie in den oberen Nasenmuscheln und dem oberen Teil der Nasenscheidewand befindet sich die Riechzone, welche die Riechschleimhaut mit den Riechzellen beherbergt.

Welche Funktion erfüllt die Nase?

Die Nase beinhaltet das Riechorgan. Die Riechnerven sammeln die Informationen des Geruches und bringen sie durch eine siebartige Struktur des Schädelknochens zum Gehirn. Dort wird dies Information dann verarbeitet und wir merken, ob etwas gut oder schlecht riecht. Durch die Nase wird die Atemluft ein- und ausgeatmet. Dabei wärmt und feuchtet die Nasenschleimhaut die eingeatmete Luft an. Die Nasenhärchen fangen Fremdkörper, wie zum Beispiel eingeatmete Staubkörnchen, ab. In körperlicher Ruhe findet die Nasenatmung beim Menschen nicht gleichmäßig durch beide Nasenlöcher statt. Der Luftstrom ist durch eines der beiden Nasenlöcher verringert, um eine Regeneration der Schleimhaut zu ermöglichen. Nach einer gewissen Zeit wechselt der Hauptstrom zum anderen Nasenloch. Dieser Vorgang geht jedoch unbemerkt vonstatten.

Welche Krankheiten kommen häufig an der Nase vor?

Entzündungen (Nasenhöhle, Nasennebenhöhle)
Verletzungen (Knochenbrüche, Schleimhautverletzungen mit Nasenblutung)
Nasenscheidewandverkrümmung
Tumoren
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