Letzte Aktualisierung: 02.06.2016
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KNIE


Schlüsselwörter: Kniegelenk, Kniescheibe, Schienbein, Meniskus, Kreuzband, Gelenkkapsel

Wie ist das Knie aufgebaut?

Das Kniegelenk wird vom Oberschenkelknochen, der Kniescheibe und dem Schienbein gebildet.
Es ist ein zusammengesetztes Gelenk bestehend aus dem Kniekehlgelenk, das von dem Oberschenkelknochen und dem Schienbein gebildet wird und dem Kniescheibengelenk, das von dem Oberschenkelknochen und der Kniescheibe gebildet wird.
Alle knöchernen Gelenkanteile sind mit einer Knorpelschicht überzogen. Der Knorpel erfüllt die Funktion eines Stoßdämpfer. Seine Aufgabe wird durch zwei halbmondförmige Knorpel, dem sogenannten Innen- und Außenmeniskus, unterstützt. Bei Bewegungen im Kniegelenk verformen sich die beiden Menisken und verschieben sich auf dem Schienbein. Dadurch passen sie den runden Oberschenkelknochen an die gerade Gelenkfläche des Schienbeins an.
Eine stabile Gelenkführung wird durch einen kräftigen Kapsel- und Bandapparat gewährleistet. Innerhalb des Kniegelenkes stabilisiert das vordere und hintere Kreuzband das Kniegelenk. Von außen unterstützen u. a. das sogenannte Innen- und Außenband die Gelenkführung.
Das gesamte Kniegelenk ist von einer Gelenkkapseln eingeschlossen. Diese Gelenkkapsel ist an der Innenseite mit einer Schleimhaut ausgekleidet, die eine Gelenkflüssigkeit produziert. Die Flüssigkeit dient als Gleitfilm bei der Gelenkbewegung und ernährt den Gelenkknorpel. Die äußeren Bänder stehen in direktem Kontakt zur Gelenkkapsel.
Das Kniegelenk wird von Muskulatur umgeben, die als zusätzlicher Stabilisator des Kapsel-Band-Apparates dient. Durch sie wird Bewegung im Kniegelenk überhaupt möglich. Das gesamte Kniegelenk ist von einer Gelenkkapseln eingeschlossen. Diese Gelenkkapsel ist an der Innenseite mit einer Schleimhaut ausgekleidet, die eine Gelenkflüssigkeit produziert. Die Flüssigkeit dient als Gleitfilm bei der Gelenkbewegung und ernährt den Gelenkknorpel. Die äußeren Bänder stehen in direktem Kontakt zur Gelenkkapsel. Das Kniegelenk wird von Muskulatur umgeben, die als zusätzlicher Stabilisator des Kapsel-Band-Apparates dient. Durch sie wird Bewegung im Kniegelenk überhaupt möglich.

Welche Funktion hat das Knie?

Das Kniegelenk leitet die gesamte Last des Rumpfes auf das Schienbein weiter.
Es stellt die Sonderform eines Drehscharniergelenkes dar. Dies bedeutet, dass es sowohl gebeugt als auch gedreht werden kann.
Das Kniegelenk muss gegensätzliche Funktionen verrichten: Im gestreckten Zustand sichert es dem Bein seine stabile Stütz- und Tragefunktion. Im gebeugten Zustand ist eine Innen- und Außendrehung des Unterschenkels gegenüber dem Oberschenkel möglich. Zudem wird dem Fuß ein größeres Bewegungsausmaß erlaubt.
Die Kniescheibe dient der vorderen Oberschenkelmuskulatur als Hebel zur Streckung des Unterschenkels. Die Kraftführung erfolgt über die Kniescheibensehne.

Welche Bewegungsmöglichkeiten hat das Knie?

Das Knie besitzt als Drehscharniergelenk die zwei Bewegungshauptachsen der Beugung und Streckung sowie im geringeren Umfang der Außen- und Innendrehung.
Im Kniegelenk beträgt die normale Streckung 180°. Nach einer Streckung um 170° ist eine weitere Streckung um 10° nur bei einer Außendrehung des Schienbeins möglich.
Eine aktive Beugung ist im Kniegelenk bis 130° möglich. Die Beugung ist bis zu 160° steigerbar, wenn von einem Untersucher das Knie passiv gebeugt.
Außen- und Innendrehung sind prinzipiell nur bei gebeugtem Kniegelenk möglich. Dabei nimmt die Drehmöglichkeit mit zunehmender Beugung zu.

Was sind die häufigsten Ursachen für Knieschmerzen?

Wachstumsalter (Gelenkmaus, Morbus Osgood-Schlatter)
Fehlstellungen (O-Beine, X-Beine)
Entzündungen (akut: Schleimbeutelentzündung, Ergüsse; chronisch: Baker-Zyste, Patellaspitzensyndrom)
Gelenkverschleiß
Verletzungen (Brüche, Auskugelungen, Meniskusriss, Kreuzbandriss, Knorpelverletzungen)
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